Also, ich nicht.
(Der Hochleistungssportler ist Louis der Zweite. Macht den Mund wieder zu.)
Höret, höret!
Die große Prophetin - das bin ich - verkündet euch jetzt, wie sie zu ihrem neuen Bettgefährten kam. (Ich rede immer noch von Louis. Ich sitz noch im Bett.)
Vor langer, langer Zeit (vorvorgestern) fasste die Prophetin folgenden, leicht wahnwitzigen Beschluss: Dieses Wochenende schreib ich meinen Roman zu ende, komme, was da wolle.
In ihrem treuen Gefährten, Louis dem Ersten, muss das etwa diesen Gedankengang ausgelöst haben: Roman? Ach richtig, da war was. Dieses immens lange, nutzlose Textdokument, das bei mir auf der Festplatte rumliegt.
Moment.
Wenn die das fertig schreibt ... die redet doch ständig davon, dass sie damit reich und berühmt wird! Und wenn sie erstmal reich und berühmt ist, dann will sie sich einen neuen Laptop kaufen - hat sie gesagt! Ich hab's genau gehört!
Poah! Einmotten will sie mich! Ausrangieren! Dabei hab ich ihr über so viele Jahre treue Dienste ... also, mit mir NICHT.
Ich hau ab und schick ihr ne Postkarte, wenn ich da bin. Oder zwei. Oder drei.
Und so begab es sich, dass die Prophetin zahlreiche Postkarten in Form von Screenshots bekam, die sie nie ausgelöst hatte. Der Bildschirm präsentierte ihr so ausdauernd diese Postkarten, dass sie sich bald nicht anders zu helfen wusste, als den getreuen Knappen ko zu hauen, indem sie ihn gewaltsam hinunterfuhr. Dass der getreue Knappe sie bereits eiskalt sitzen gelassen hatte und an einem Strand im Wiewunderland hockte, ahnte sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Sobald der Tod des Laptops einigermaßen eindeutig feststand, telefonierte die Prophetin nach Hause. Es war recht spät am Abend. Nach Hause ist nicht daran gewöhnt, zu solchen Uhrzeiten kontaktiert zu werden - schon gar nicht von der Prophetin.
Folgendes Gespräch wurde von den Geschichtsschreibern aufgezeichnet:
Mutter der Prophetin: Kind! Du ruftst an! Ist was passiert?
Prophetin: Ja. Irgendwie schon. Was Schlimmes. Quasi ein Todesfall im engsten Kreis. Der Laptop ist hinüber.
Mutter der Prophetin: Hee, dachte mir schon sowas. (In den Raum hinein:) Der Laptop hat den Geist aufgegeben. (Im Hintergrund undeutliches Gebrummel vom Vater der Prophetin.) Und nu?
Prophetin: Das frag ich dich.
Mutter der Prophetin: Gut. Heute ist Freitag. Du gehst morgen los und guckst dich mal um. Und dann suchst du dir einen neuen aus. Und dann sagst du uns Bescheid und wir überweisen dir so viel G-
Derweil stellte der Vater der Prophetin im Hintergrund eine äußerst interessante Überlegung an: Das Kind hat ein Problem. Gut, im Prinzip vertrete ich die Meinung, dass das Kind uns schon viel zu lange auf der Tasche liegt. Aber das Kind war schon viel zu lange nicht zu Hause. Ich vermisse das Kind. Das andere Kind ist außerdem grade in China, und ich weiß nicht, ob ich es heil wiederkriege. Das greifbarere Kind hat außerdem ein Problem. MOMENT MAL. *väterlicher Instinkt regt sich und entfaltet sich gleich eines selbstaufblasenden Gummibootes - PENG*
Vater der Prophetin: Die soll ma morgen früh aufstehen, herfahren, und dann kaufen wir ihr einen neuen.
Und so begab es sich, dass die Prophetin an diesem Abend früh zu Bett ging und vor lauter Aufregung kaum einschlafen konnte. Am nächsten Morgen stand sie aber trotzdem früh auf und schlich sich im Morgengrauen aus dem Haus, wie eine untreue Geliebte. Dass der Ex im Prinzip scheintot war, spielte da eine untergeordnete Rolle.
Um etwa halb zwölf Uhr dieses historischen Tages (und um mal deutlich zu machen, wie früh ich eigentlich aufgestanden bin, gestern) hielt sie ihren neuen Laptop in den Händen. Er steckte in einem biologisch abbaubaren Karton und war wunderbar leicht. Der Vater nutzte den Aufenthalt im Mediafachmarkt, um sich bezüglich eines Dolby-Surround-Systems zu erkundigen. Die folgende Ode des beratenden Verkäufers soll hier nicht weiter ausgeführt werden. Sie war allerdings lang und leidenschaftlich und ging hauptsächlich an phallisch anmutende Lautsprecher-Türme. Im Hintergrund hing ein Kinoformat-HD-Fernseher. Der war gut zwei Meter breit. Der war außerdem gut teuer. Aber wenn ich reich und berühmt bin, dann kauf ich ihn meinem Papa. Und die dusselige Dolby-Surround-Anlage auch.
Ich langweile euch jetzt nicht damit, euch die mannigfaltigen Vorzüge des neuen Königs aufzudröseln. Die werde ich in zukünftigen Einträgen dezent fallen lassen. Wieder und wieder und wieder und wieder.
Er hat ein Terrabyte Speicherplatz.
Und jetzt kommt ihr.

Weswegen ich aktuell an Louis dem ZWEITEN sitze und über das ganze Gesicht grinse.
Kinka, Schatz ... ich komm morgen etwas später. Ich muss erst noch die Autobahn bezwingen. Die Details zur Thronfolge gibt's bei Gelegenheit ...
Für mich ist das Grund genug, meine Leverage!Weihnachsfic auf die Öffentlichkeit loszulassen.
Interessierte mögen sich also auf den
Kinka und ich haben soeben Supernatural geguckt und sind vor Entzücken beinahe gestorben. Es gibt eine Konstante in meinem Serienleben, und die heißt Mark Sheppard. Ich liebe den Mann. Ich werde versuchen, mir seinen Namen zu merken.
Dass Eric Kripke ganz ohne jeden Zweifel Terry Pratchett liest, macht mich lächerlich glücklich und Kinka noch viel mehr.
Die Folge war noch keine zwei Minuten alt, und wir sind mal wieder halb erstickt.
Was bin ich froh, meine Liebe zu dieser Serie wiederentdeckt zu haben ...
Fazit:

Es heult im Gebälk, es zieht durch die Ritzen, es peitscht den kahlen Efeu zu aggressiver Hektik auf.
Ging schon vorgestern los: Ich trete nach einem glücklich bei meiner besseren Hälfte verbrachten Abend vors Haus, und mein erster Gedanke ist Ooooh – Frühlingswinde!
Mein zweiter Gedanke: MO MENT. November?
Ich mein … Ich hab nix gegen Wind. Ich liebe Wind. Aber sollte es nicht kalt sein – oder zumindest so tun? Romantisch veranlagte Geister würden ja schon fast von balsamischer Nachtluft sprechen.
Die Höhlen des Wehklagens gibt’s übrigens auch bei WoW. Aber die machen nicht halb so viel Spaß wie die Greifswalder Nachtwinde.
Der einzige Grund für mich, Wehzuklagen, ist augenblicklich, dass ABC Eastwick absetzen wird. Arschgeigen. Wie soll Chris denn Steves gutem Beispiel folgen und da singen, wenn die Serie abgesetzt wird? Eben.
Zu Steve: I stare at your hair. Nothing compares to the weight in the air in the room when you’re there.
Erstens verdient er für diese Reimerei einen Preis mit extra viel Glitter und zweitens wissen wir doch alle ganz genau, von wem er da singt. Wer hat denn bitte so fabelhaftes Haar, dass man die ganze Zeit draufstarren muss? EBEN.
Zitat Chris: We wrote this song … I mean … Steve wrote it … Wenn ich wir sage, dann meine ich Steve. Himmlisch. Ich hab sie vor Augen, wie sie sich gegenseitig Pflegetipps fürs Wallehaar geben. Männer. Ihre Mähnen wehen im Wind. („Um das noch wieder auszugleichen, müsste er jetzt schon auf das Pferd drauf steigen und es höchstpersönlich da hin reiten … … … Oh. Mein. Gott.“)
Und während ich hier so sitze und die Greifswalder Nachmittagswinde belausche, fällt mein Blick auf meine nagelneue HRR (Hot-Rod-Red) Maus. Ich glaube, Tine hat die Gleiche. Von Hama. Die hab ich mir gekauft, damit ich ordentlich WoW spielen kann. Ich war gerne der Fels in der Brandung auf dem Schlachtfeld – aber wenn das bedeutet, dass ich doppelt so oft sterbe wie alle anderen, dann bin ich doch lieber flexibel.
Diese nagelneue HRR Maus habe ich mir gestern gekauft, nachdem Kinkas Kater, im Nachfolgenden mit AKs abgekürzt, ihren Vorgänger, die nicht mehr ganz so nagelneue HRR Maus irgendwann zwischen vorgestern und gestern in fünf große und ungefähr zehn ziemlich kleine Teile zerlegt haben. Die nicht mehr ganz so nagelneue HRR Maus hatte ich mir vor etwa zwei Wochen gekauft. Alt ist sie nicht geworden. Damit haben diese AKs jetzt schon zwei meiner elektrischen Haustiere auf dem Gewissen …
Hui, eine Maus – lass sie uns töten! Drauf rum kauen, bis sie sich nicht mehr wehren kann! Die kommt sich nicht mehr lange toll vor mit ihrem roten, glänzenden Fell und dem abartig langen Schwanz! Auf sie mit Gebrüll! … … … Richtig gewehrt hat die sich jetzt aber nicht. Hat nichtmal versucht, wegzulaufen. Langweilig. … … … Lass uns ein paar Blumenpötte von der Fensterbank schmeißen! Guter Plan.
Katzen. KATER. … Greebo.
Ich habe mir Total verhext von Terry Pratchett gekauft. Folgendes weiß er über den Kater Greebo zu berichten:
Für Nanny Ogg war Greebo noch immer ein kleines niedliches Kätzchen, das gern mit einem Wollknäuel spielt.
Alle anderen Leute sahen in ihm einen riesigen Kater, ein Paket geballter, unwiderstehlicher Lebenskraft, umhüllt von einem Fell ganz besonderer Art. Es hatte gewisse Ähnlichkeit mit einem Stück Brot, das zwei Wochen lang an einem feuchten Ort gelegen hatte. Fremde brachten ihm häufig Mitleid entgegen, weil seine Ohren fehlten und sein Gesicht aussah, als habe es als Lagerplatz für einen Bären gedient. Die Erklärung dafür lautete: Greebo steckte so voller Katerstolz, dass er praktisch gegen alles zu kämpfen versuchte, auch gegen einen von vier Pferden gezogenen Wagen, der Baumstämme transportierte. Bissige Hunde jaulten und versteckten sich unter der Treppe, wenn Greebo über die Straße schlenderte. Füchse machten einen weiten Bogen ums Dorf, und selbst die Wölfe hielten sich fern.
„Er ist ganz lieb und sanft“, behauptete Nanny.
Dann verwandeln die drei Hexen Greebo in einen Menschen. Wer wissen will, warum, soll sich das Buch kaufen, oder von mir ausleihen. Der Vorgang wird folgendermaßen beschrieben:
Eine Flutwelle festen Glaubens schwappte plötzlich durchs Gehirn des Katers und überzeugte ihn davon, ein Mensch zu sein. Er vermutete nicht nur, dass Menschliches in ihm wohnte – er war absolut sicher. Die unerschütterliche Gewissheit erweiterte sich auf das morphische Feld, schob die dortigen Einwände beiseite und korrigierte die Blaupause des Erscheinungsbilds.
Neue, gestalterische Anweisungen wurden erteilt.
Als Mensch brauchte er kein Fell. Und er sollte größer sein …
Die Hexen nahmen den Vorgang fasziniert zur Kenntnis.
„Ich hätte nie gedacht, dass wir es schaffen“, sagte Oma Wetterwachs.
Rundere Ohren, keine Schnurrhaare …
Er brauchte mehr Muskeln, und die Knochen mussten eine neue Struktur bekommen. Die Beine sollten länger sein …
Und dann war die Verwandlung vollendet.
Greebo richtete sich langsam und ein wenig unsicher auf.
Nanny starrte mit offenem Mund.
Dann wanderte ihr Blick nach unten.
„Donnerwetter!“ sagte sie.
„Ich glaube, wir sollten uns Kleidung an ihm vorstellen, und zwar sofort“, erklang Esmes scharfe Stimme.
Das fiel den Hexen nicht weiter schwer. Als Greebo ihrer Meinung nach angemessene Kleidung trug, nickte Oma Wetterwachs und trat zurück.
„Du kannst die Augen jetzt öffnen, Magrat“, sagte sie.
„Ich habe sie gar nicht geschlossen.“
„Du hättest sie besser schließen sollen.“
Greebo drehte sich, und sein narbiges Gesicht verzog sich zu einem trägen Lächeln. Als Mensch hatte er eine gebrochene Nase, und das linke Auge verbarg sich unter einer schwarzen Klappe. Im rechten hingegen leuchteten die Sünden der Engel, und sein Schmunzeln war der Ruin der Heiligen. Zumindest der weiblichen.
Vielleicht lag es an Pheromonen. Vielleicht lag es an den Muskeln, die sich unter dem schwarzen Lederhemd spannten. Aus welchem Grund auch immer strahlte Greebo eine deutlich diabolische Sexualität aus, und zwar in Megawatt-Stärke. Nur ein Blick von ihm genügte, und feminines Eis schmolz wie unter einem Schweißbrenner.
Alles klar?
Ist außer mir noch jemandem warm geworden? (Ich erinnere noch mal daran, dass ich bei offenem Fenster in der Höhle des Wehklagens sitze.)
Also, ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe eine ziemlich genaue Vorstellung, wenn ich das lese. Und die sieht so aus:
Huuuuh.
Musiktipp der Woche: Steve Carlson - I'll Remember You
Fazit: Männer.


Er macht mir Angst ... und gleichzeitig will ich ... also ... liebe Güte.
Mit dem als Poster an der Wand könnte ich nachts nicht mehr ruhig schlafen.
Fazit: Ich mag böse Buben.
Fanfic ist innerhalb von drei wahnwitzigen Tagen fertig geworden.
Es mangelte mir an Schlaf, aber nicht unbedingt an Inspiration.
Gewidmet ist das entstandene Machwerk der unvergleichlichen
Lesen darf's trotzdem jeder.
Ich habe Star Trek-Fic geschrieben. Folgt den entsetzten Gesichtern ...
Ansonsten habe ich für Isis Zitate-Seite was Neues:
"Fall nicht ins Loch!" und "Hoppla ..."
WoW hat so seine Tücken ...
( Ja, wer hat denn da so schlechte Laune? Und so dicke Oberarme? Und so FABELHAFTE Haare?! )
Kinka sagt, manchmal, so in gewissen Momenten, zum Beispiel, wenn ich gerade einen der Kater angeschrien habe, dann erinnere ich sie an einen MUPPET. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll - und da kann sie noch so lange behaupten, ich würde sie an einen freundlichen Muppet erinnern ...
B)
Nachdem ich ja vor Kurzem endlich Paul den Pappkarton ausquartiert habe, nachdem er mir monatelang treu als Türstopper gedient hat, habe ich seit letztem Sonnabend einen neuen Karton in meiner Wohnung. Ich habe ihn Peterchen genannt. Er ist ein Milchkarton, so hübsch blau, mit roter Schrift, weiß umrandet. Man kennt das ja. Marke Milsani.
Nur, heute ist mir mal aufgefallen, was der Spiegel mir da vorhält: INASLIM!!!
Ich finde das slightly offensive.
Das kann ja nicht gut enden.
Fazit: Kinka findet tolle Serien. Ich vergebe ihr für Face Off.
EDIT: Extra für Britta bin ich noch mal so richtig kreativ geworden ...
... Und dann hat Kinka mich gezwungen, Face Off zu sehen.
Weil ich den noch nicht kannte. Und auch gar nicht kennen wollte. Weil ich Nicholas Cage nicht mag.
Gucken musste ich ihn aber trotzdem. Weil's angeblich eine Bildungslücke ist, wenn man den nicht gesehen hat.
Bläch.
Davor - nur, um's kurz erwähnt zu haben - gab's Independence Day. Und wen erblickt mein entzücktes Auge da, keine fünf Minuten in den Film rein? Azazel! Ol' Yellow Eyes himself! Das war entzückend und erfreulich, auch wenn es ein wenig besorgniserregend ist, wie dämonen-verseucht meine Filmsammlung ist. Schön auch mein musikalisches Entdeckungserlebnis zum Intro: "Das klingt wie das Intro von Charlie und die Schokoladenfabrik ..."
Musik ist von Danny Elfman. Bin ich toll, oder bin ich toll?
Was der Showdown zu Beginn des Films sollte, ist mir nach wie vor nicht ganz klar, und dann wurde es schlimmer.
Zunächst mal haben Kinka und ich jedoch Uriel entdeckt. Das wird langsam gruselig. Die dumme Trulla aus Devour spielt auch mit. Und Andy aus True Blood. Und zahlreiche andere.
Was mich aber einfach mal nicht darüber hinweg tröstet, dass Nicholas Cage als John Travolta einfach mal mehr rumjammert als Dean in sämtlichen Staffeln Supernatural zusammen. Geht einem das auf die Nerven!
John Travolta war toll - nicht, dass ich hier falsch verstanden werde - und cool, und hat seine beiden Rollen jeweils gut gespielt.
Hassen tu ich Kinka jetzt trotzdem ein bisschen.
Fazit: Der glaub ich NIE WIEDER, wenn sie meint, ich muss mir nen Film angucken.
Und jetzt gucken wir The Cell. Weil der auf der Videokassette dahinter ist. Jahaaa. Wir gucken Videos. Über die Bildqualität werde ich mich jetzt aber nicht auch noch auslassen.







